Festkonzert am 21. Mai 1995 in der Stadthalle Rheydt Salonmusik, Chorlieder und Opernchöre
Rheinische Post vom 23. Mai 1995
Die kleine Honschaft Dohr bleibt eine “Sänger - Hochburg”. Beim Festkonzert anlässlich des 125-jährigen Bestehens des MGV “Constantia” Dohr war die Rheydter Stadthalle wieder einmal voll besetzt. 41 aktive Sänger stehen Chorleiter Hans Konnertz zur Verfügung, darunter etliche unter dreißig. Die “Constantia” eröffnete mit einem Dreierblock besinnliche Abendlieder. Schon hier vermochte der Chor mit differenzierter Dynamik Spannung zu schaffen. Dann überraschten die Dohrer mit zwei Sätzen, die ihr Chorleiter arrangiert hat. Mit dem Titel “Männer von Herbert Grönemeyer und dem Song der Bläck Fööss Dat Wasser von Kölle zugeschnitten auf  Dohr, hörte man mit Schmunzeln Dat Wasser von Dohr es joot oder Dat janze Dohr hätt Duesch “. Die Premiere gelang den Sängern prächtig. Damit ist auch die “Hymne von Dohr ”geboren.
Dat janze Dohr “hätt Duesch” und bleibt auch zukünftig eine Sänger - Hochburg
Konzert 1995 125 Jahre MGV “Constantia” Dohr 1870 e.V.
Der zweite Teil des Konzertes war reserviert für Opernchöre. Das eingespielte Orchester vermochte den Chor mitzureißen, auch mal kleine Schwächen zu verdecken. Sehr selbstbewusst agierten die Männer im Chor der Priester (Zauberflöte), dessen Interpretation Würde und Feierlichkeit ausstrahlte. Eine prächtige Kulisse gab es zum Schluss, als die vereinten Ensembles Verdis Gefangenenchor Nabucco und Zigeunerchor Troubadour anstimmten. Eine Darbietung wie aus einem Guss, die Opernhaus - Niveau erreichte und begeisterten Beifall fand.
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